Gitterbett
Im Gegensatz zu Laufgittern dienen Gitterbetten in erster Linie dem Schlaf des Kindes. Doch sind Ähnlichkeiten zu Laufgittern gewollt und nicht von der Hand zu weisen. Gitterbetten verfügen anstelle eines Laufgitterbodens über eine Liegefläche mit entsprechender Matratze und Lattenrost. Sie können durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht, dass das Kind lernt sich eigenständig hochzuziehen und zu laufen. Doch prinzipiell sollte man eine klare Linie zwischen Laufgitter und Gitterbett ziehen. Alleine schon die Tatsache, dass Kinder in gewissen Phasen nicht gerne schlafen gehen, belegt das Gitterbett entsprechend negativ. Dient es demnach auch als Laufgitter, wird das Kind auch nicht gerne darin spielen.
Gitterbetten verfügen wie auch die meisten Laufgitter über eine oder mehrere Schlupfsprossen, so dass das Kind ab einem gewissen Alter selbstständig in das und aus dem bett steigen kann. Idealerweise sind Gitterbetten auch höhenverstellbar und mit Rollen ausgestattet. So kann das Bett bzw. das Gitter mit dem Kind wachsen und überall dorthin mitgenommen werden, wo Mama oder Papa sich gerade aufhalten. Außerdem ist die Möglichkeit, das Bett in der Höhe variabel einstellen zu können, sehr Rücken schonend für die Eltern und verhindert, dass das Kind über die Gitter steigt.
Gitterbetten gibt es als klassische rechteckige Variante aus Massivholz oder Metall, wie es aber auch hexagonale und runde Varianten gibt. Da ein Gitterbett immer auch eine Matratze braucht, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass diese auch ohne Probleme nachgerüstet werden kann. Besonders bezüglich der Matratze sollten Eltern auf trittfeste Kanten achten, um ein Abrutschen des Kindes zu vermeiden. Auch der Abstand der Gitter ist wichtig, damit das Kind sich nicht weh tut. So ist ein Abstand von mindestens 4,5 cm und maximal 7,5 cm ideal, um die Einklemm- und Durchrutschgefahr zu minimieren. Mitunter lassen sich Gitterbetten nach bestimmter Zeit auch als ganz normale Kinderbetten benutzen, wenn man die Gitterstäbe abnimmt, sobald das Kind sie als Gehschule und/oder Schutz nicht mehr benötigt.
Es gibt Gitterbetten und folgende Arten von Laufgittern:




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